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165 Sportler trotzten dem Regen

veröffentlicht um 03.09.2014, 01:31 von Toralf Richter   [ aktualisiert: 03.09.2014, 01:31 ]

Von schönem Wetter konnten die Teilnehmer des 12. Brettmühlenlaufs nur träumen. Auf Tempo und Koordinationsvermögen kam es an.

So berichtete Andreas Bauer für die Freie Presse - Lokalausgabe Marienberg:

Marienberg/Pobershau - Als die Veranstalter des ATSV Gebirge/Gelobtland und des TSV 1872 Pobershau am Sonntagmorgen nach oben blickten, wurde ihre Mine in etwa genauso finster wie sich der Himmel gerade präsentierte. Dauerregen drohte das Teilnehmerfeld des Brettmühlenlaufs schrumpfen zu lassen, vom Schulanfang ganz zu schweigen. Der feuchte Untergrund stellte für die Inliner und Skiroller ein gewisses Risiko dar. "Dass trotzdem 165 der 173 gemeldeten Teilnehmer an den Start gingen, war klasse. Ihnen gilt unser Dank genauso wie den Kampfrichtern, denn dadurch haben sich unsere Bemühungen im Vorfeld doch noch gelohnt", zeigte sich Mitorganisator Danilo Schneeweiß erleichtert.

Während der Vorbereitungen hatte der ATSV-Trainer an neuen Hindernissen für die 500 Meter lange Kinder-Strecke getüftelt - und war auf pfiffige Ideen gekommen. Unter anderem mussten die Mädchen und Jungen diesmal während des Fahrens Tennisbälle vom Boden aufheben, um diese dann in Körbe zu werfen. "Natürlich haben wir das vorher im Training ausprobiert. Nur was für die Kinder auch wirklich machbar ist, wird in den Wettkampf eingebaut", betont Schneeweiß. Den Regen hatte er bei seinen Experimenten im Vorfeld zwar nicht eingeplant, doch auch mit Niederschlag kam der neu gestaltete Parcours bei den jungen Sportlern gut an: "Die Begeisterung war den meisten anzumerken, und es gab auch keine schwer wiegenden Stürze."

Im Ziel gab es unter den Nachwuchssportlern viele strahlende Gesichter, zumal neben den Urkunden des Brettmühlenlaufs auch die Medaillen der Kreis-Kinder- und Jugendspiele sowie Punkte für die Junior Trophy Erzgebirge verteilt wurden. Der ATSV blieb im Nachwuchsbereich zwar ohne Gold, doch Danilo Schneeweiß zog angesichts von sieben Medaillen ein positives Fazit: "Alle unserer Starter haben ihr Bestes gegeben und ihr Potenzial abgerufen."

Dass sich die Witterungsverhältnisse trotzdem auf die Leistungen auswirkten, war speziell auf den längeren Distanzen zu spüren. Von Pobershau aus konnten die Sportler nicht ganz die Zeiten aus dem sonnigen Vorjahr erreichen. So war der erneut siegreiche Titelverteidiger Felix Hentschel, ein Biathlet von der SG Stahl Schmiedeberg, nach 7,6 Kilometern mit 20:07 Minuten etwa 50 Sekunden langsamer als 2013.

Der Brettmühlenlauf war der fünfte von sechs Junior-Trophy Wettkämpfen. Das Finale dieser Nachwuchswettkampfserie steigt dann am Sonntag, dem 14.09.2014 in Sayda.

Brettmühlenlauf 2014